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Oberstädter Schmuddelkinder

Wenn man an die Oberstädter denkt, dann denkt man an farbenfrohe Bilder beim Heimatfestzug, an Wäsche, die hoch über der Kölner Strasse weht, an die Kastanie, Mundart und Geselligkeit und nicht zuletzt an ein frisch gezapftes Schwelmer Pils auf dem Altstadtfest... Halten wir uns also an die Worte des bekannten Schwelmer Liedermacher Franz Joseph Degenhardt: „... geh' doch in die Oberstadt – mach's wie Deine Brüder!“

Die Gesellschaft Oberstadt ist die älteste der 13 Nachbarschaften in Schwelm. Sie ist seit 1935 im historischen Stadtkern beheimatet und wurde seinerzeit in >Uttermanns Backs<, einer ehemaligen Backstube, gegründet. In der Vergangenheit hatten im Bereich der Altstadt viele der Schwelmer Humoristenvereine ihr Zuhause, die die schönen Volkskünste in Form von Musik, Kabarett und Parodie pflegten. Dieses Erbe versuchen die Oberstädter natürlich bis heute lebendig zu halten. Und das dies' nun wirklich keine leeren Floskeln sind, werden uns die sympathischen Nachbarn selbstverständlich bei Ihrem „Heimspiel“ in Ihrer geliebten Altstadt unter Beweis stellen.

Nur 14 Tage nach dem Song Contest soll die Kölner Strasse übrigens wieder wackeln und beben, denn dann startet erneut das allseits beliebte >Schwelmer Altstadtfest<. Und wer weiß? Vielleicht kann die Nachbarschaft dieses Jahr auf Ihrer „Oberstädter-Showbühne“ die frisch gekrönten Superstars aus Ihren eigenen Reihen begrüssen?

Nur mit einer Sache hatte Degenhardt unrecht: „Spiel' nicht mit den Schmuddelkindern...“ erweist sich nämlich im nachhinein als klassische Fehlaussage! Denn, das es durchaus Spaß und Sinn macht dem Spiel der Schmuddelkinder zuzusehen, werden sie, lieber Zuschauer, auf dem 1. Schwelmer Song Contest selbst erleben dürfen. Denn dann werden die „Oberstädter Schmuddelkinder“ um den, von den Teilnehmern heiß begehrten, Siegestitel kämpfen!

Mit den Schmuddelkindern schickt die Oberstadt erfahrene Profis ins Rennen: So werden wir auf der Bühne die Festzugeinzelgänger René und Tom ebenso wie den 1. Kassierer Andi erleben dürfen – diesmal sicherlich in der nicht unbegründeten Hoffnung anstelle von Vereinsbeiträgen lieber Lob und Beifall zu kassieren. Und das wir dann schließlich auch den Oberstädter Obernachbarn und Schwelmer Ehrennachtwächter Christian M. Fasel als Juror auf der Bühne erleben dürfen, sollte wohl Ehrensache sein...

Ät rappelt inne Kiste - Dobie sien eß alles!